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7 Schritte – Raus aus der Dauer-Überlastung

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Du gehörst zu den klassischen Leistungsträgern in deinem Job und du bringst dich gerne engagiert in die Themen ein. Du kannst auf viel Erfahrung zurückgreifen, hast dir ein gutes Standing erarbeitet und du kannst einige Erfolge vorzeigen.

Dennoch: irgendwie erfüllt dich dein Job nicht mehr so wie früher. Der Druck in den Projekten hat kontinuierlich zugenommen. Der Umgangston ist rauer geworden. Überlastung ist an der Tagesordnung. Wertschätzung? Fehlanzeige!

Aktuelle Studien zeigen auf, dass sich bei fast jedem 2. Berufstätigen Dauer-Stress auch in körperlichen Beschwerden zeigt. Verspannter Nacken, Kopfschmerzen und Schlafstörungen sind nur 3 prominente Beispiele dafür – die Liste ist deutlich länger.

Hand aufs Herz: Gehörst du bereits zu dieser Gruppe?

Hier nun die gute Nachricht:

Du bist diesem Trend nicht zwangsläufig ausgeliefert. Es geht auch anders. Lerne von denjenigen, die zufrieden und erfüllt ihrem Job nachgehen. Das ist kein Zufall. Was sie können – kannst auch du. Und dafür musst du nicht dein ganzes Leben auf den Kopf stellen. Vielleicht musst du noch nicht einmal deinen Job dafür wechseln. Finde erstmal heraus, was die Wurzel der Dauer-Überlastung konkret bei dir ist – bevor du versuchst, einzelne Symptome in den Griff zu bekommen.

In diesem Artikel benenne ich die 7 Schritte, die du gehen kannst. Ich gehe auf jeden einzelnen dieser Schritte ein. Sie führen dich zu Entlastung, neuer Klarheit und zu einer neuen Begeisterung in deinem Job. Du erfährst auch, was Du noch heute unternehmen kannst, um zu starten.

Los geht`s!

1. Triff eine klare Entscheidung

Eine der wichtigsten Eigenschaften von Leistungsträgern ist u.a. ihr Durchhaltevermögen. Gute Eigenschaft – aber nur bis zu einem gewissen Grad. Ab einem gewissen Punkt wird Durchhaltevermögen kontraproduktiv:

Was bedeutet das konkret für dich?

Wenn du durchhältst, nur um durchzuhalten – dann geht es nicht mehr um das Ziel.  

Dann wird Durchhalten zum Selbstzweck. Dann ist es keine Stärke mehr. Es macht in solchen Fällen schlicht keinen SINN, weiter durchzuhalten. Durchhalteparolen sind dann keine Lösung mehr.

Im Grunde ist Durchhaltevermögen dann auch der falsche Begriff. Treffender ist es hier von einer hohen Leidensfähigkeit zu sprechen. Leidensfähigkeit hat aber wenig mit Aktivität und Gestalten zu tun.

Wo stehst du gerade?

Hältst du noch durch oder leidest du schon?

Überprüfe für dich anhand folgender Aussagen deine aktuelle Situation:

    • Wird schon wieder.
    • Damit habe ich mich arrangiert.
    • Das gehört dazu.
    • Ist halt ein nerviges Projekt.
    • Habe ich keine Zeit für.
    • Augen zu und durch.

Wenn dir diese Aussagen bekannt vorkommen, dann kannst du mit deiner aktuellen Situation unmöglich zufrieden sein.

Die Wahrheit ist: wenn du nichts änderst, dann ändert sich nichts.  Aber du kannst etwas daran ändern.

Also triff eine klare Entscheidung. Es geht um dich und dass du eine Strategie entwickelst, die dich aus der Überlastung und auch aus der Unzufriedenheit herausführt.

Die meisten Kunden erzählen, sie hätten schon viel länger gemerkt, dass sie etwas ändern müssen. Es fehlte ihnen nur eine klare Anleitung, wo sie hätten ansetzen können. Ein Art Fahrplan, der sie Schritt für Schritt zu Entlastung, Klarheit, einer neuen Begeisterung und mehr Zufriedenheit führt.

Diese Anleitung stelle ich in meinem Programm zur Verfügung. Lies gerne weiter mit dem 2. Schritt.

2. Halt inne und mach eine Bestandsaufnahme

Bei jedem noch so kleinen Projekt wird erstmal der IST-Status analysiert. Nur in Bezug auf das eigene Selbst entfällt diese IST-Analyse. Dieser Schritt ist aber von zentraler Bedeutung.

Wenn du im Job weg von der Dauerüberlastung hin zu neuer Begeisterung willst, dann braucht es eine klare Strategie. Und zwar nicht nur im Job. In sämtlichen Lebensbereichen. Nur wenn du ehrlich zu dir bist und weißt, an welchem Punkt du in Bezug auf die einzelnen Lebensbereiche aktuell stehst, kannst du einen Fahrplan entwicklen, der funktionieren wird. Wenn du das nicht als Basis hast, wirst du ständig mit versteckten Werte-Ziele-Konflikten konfrontiert sein und immer wieder stecken bleiben.

Kennst du das:

„… wenn meine Mitarbeiter nur ordentlich liefern würden…“, oder „…wenn der Kollege sich nur an die Absprachen halten würde…“ oder, oder, oder….

Das ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Und es ist der Teil, auf den wir keinen Einfluss haben.

Also richte deinen Fokus besser auf die Bereiche, wo du wirklich etwas verändern kannst.

Fang bei dir an. Job, privates Umfeld, Soziale Beziehungen, Gesundheit, Finanzen, Einstellungen… All das spielt zusammen. Es kann nicht funktionieren, wenn du den Fokus nur auf den Job legst. Willst du weg von der Überlastung im Job, dann setz an der Wurzel an und mach eine ehrliche Bestandsaufnahme.

Aus diesem Grund lernen meine Kunden in dem Coaching-Programm konkrete Techniken kennen, die sie auch nach Programmende und in Bezug auf Fragestellung außerhalb des Job-Kontextes anwenden können. Das Ziel ist es, eigenverantwortlich und kontinuierlich die eigene Lebensqualität immer weiter zu erhöhen.

3. Gehe klug mit deinen bisherigen Erfolgen um und nutze sie für dich

Viele Leistungsträger können relativ schnell beantworten, was ihre größten Erfolge waren. Gerade im beruflichen Kontext. Im Kontakt mit mir als Personalberaterin und in Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch gehört diese Frage zu den Standards, auf die sich nahezu jeder Kandidat gut vorbereitet.

Die Frage hat aber viel mehr Tiefgang. Und es lohnt sich, dahinter zu schauen.

Folgende Fehler solltest du im Umgang mit deinen Erfolgen wirklich vermeiden:

    • Du kennst deine Erfolge gar nicht
    • Du kennst sie zwar, aber deine Erfolgsliste besteht überwiegend aus beruflichen Erfolgen. Wie sieht es im privaten Bereich aus?
    • Du kannst nicht benennen, warum genau dieser Erfolg für dich so besonders ist.
    • Du nimmst dir keine Zeit, deine Erfolge zu würdigen.

Bist du in einer Überlastung, dann kann aber genau das sehr schnell passieren. Das ist aber kein echter Trost. Denn du willst ja raus aus der Dauerüberlastung und hin zu mehr Zufriedenheit und einer neuen Begeisterung für dich und deinen Alltag. Also musst du in Zukunft ein paar Dinge anders machen. Wie das geht, das kannst du lernen.

Du kannst noch heute damit beginnen, jeden Abend 2-3 Dinge aufzuschreiben, die du dir vorgenommen hattest und die du umgesetzt hast. Das lenkt den Fokus auf das, was du erreichst und ist eine gute Anfangsübung.

In dem Programm beschäftigen sich 2 Teil-Module genau mit deinen größten Erfolgen, was du und wie du sie noch besser nutzen kannst. Das, was es von dir braucht, ist die Bereitschaft, an dieser Stelle neu zu lernen. Du musst also nur Schritt für Schritt der Anleitung folgen und bekommst dafür alles Erforderliche an die Hand.  Mehr ist es nicht. Und du wirst sehen: der Effekt lässt nicht lange auf sich warten.

4. Fokussiere dich auf deine Stärken

Das Gallup-Institut wollte wissen, was Arbeitnehmern am meisten hilft, sich zu verbessern. Dazu wurden rund 1,7 Mio. Mitarbeiter und Manager weltweit befragt.

Das Ergebnis ist wenig überraschend aber dennoch fatal: Der Großteil fokussiert sich auf Abmilderung der eigenen Schwächen.

Dieser Fokus macht aber keinerlei SINN.

Es bedeutet, dass wir viel mehr Aufwand darauf richten, was wir noch nicht so gut können, also an Defiziten herumfeilen.

Deutlich effektiver wäre es, die eigenen Stärken zu kennen und kontinuierlich auszubauen.

Nur 20% können ihre Talente und Begabungen im Job voll ausspielen. Was für eine Verschwendung!

Ein konsequenter Fokus auf die eigenen Stärken lohnt sich aber aus mehrerlei Gründen:

    • Wenn du deine Stärken einsetzen kannst, bist du seltener im Stress
    • Je weniger Stress, je gesünder ist der Lebensstil
    • Wenn du einen Zugang zu deinen besonderen Talenten hast und diese einsetzen kannst, bekommst du gutes Feedback, wirst erfolgreicher und zufriedener
    • Oft schlägt dieser Effekt auch monetär zu Buche

Das Wissen allein um diese Zusammenhänge reicht aber nicht aus. Du musst es TUN. Lerne, wie du dich konsequent und nachhaltig auf deine Stärken fokussieren kannst.

Es ist keine Hexerei: das konsequente Anwenden führt zum Erfolg!

Umgib dich zusätzlich mit Menschen, die es dir vorleben. Gerade am Anfang fällst du sonst immer wieder in den alten Mechanismus zurück.

5. Kenne deine Ziele und entwickle eine klare Strategie

Es reicht nicht, wenn du klar hast, was du nicht mehr willst.  „WEG VON“ kann dir wichtige Informationen geben.  Es ist aber zu wenig. Das beschreibt noch kein „HIN ZU“.  Es geht wirklich darum, dein zukünftiges „HIN ZU“ zu entwickeln. Richte deinen Blick konsequent nach vorne und beschreibe es in aller Klarheit. Diese Klarheit gilt es dann noch mit Leben zu füllen – über alle Sinne hinweg.  So erzeugst die gewünschte Sogwirkung.  Und die braucht es, um den Fokus zu halten und wirklich dein Ziel zu erreichen!

Und auch hier gilt: du kannst dich auf den Job-Kontext fokussieren. Um aber insgesamt aus einer Dauerbelastung herauszukommen, bindest du am besten auch hier den privaten Lebensbereich mit ein.

An dieser Stelle lernen alle Programm-Teilnehmer eine unschlagbar anziehende Methode kennen. Sie ist einfach und effektiv. Und sie wird dich auch nach dem Programm nicht mehr loslassen.

Wir alle kennen das: ein Jahr geht zu Ende. Ein neues Jahr beginnt und lauter gute Vorsätze stehen im Raum. Aber was genau führt dazu, dass wir alle dieses Phänomen kennen, dass unsere guten Vorsätze auf der Strecke bleiben? Und was können wir an der Stelle besser machen?

Hier schon ein paar kleine Tipps vorweg:

    • Schreibe deine Ziele auf, visualisiere sie und stell dir immer wieder vor, wie es ist, wenn du sie erreicht hast.
    • Mach die Hürde niedrig – viele kleine Schritte führen auch zum Ziel.
    • Such dir Gleichgesinnte und tausche dich aus – das motiviert.
    • Plane Zeit dafür ein!

Je besser du verstehst, welche Prozesse im Hintergrund ablaufen, die dich von der Erreichung deiner Ziele abhalten, je einfacher ist es, diese Prozesse zu stoppen. Und kannst du sie erstmal stoppen, dann hast du ganz neue Möglichkeiten, deine Ziele spielerisch zu erreichen. Und das begeistert zutiefst!

Lerne diese Spielregeln kennen und wende sie zu deinem persönlichen Weiterkommen und Wachsen an. Persönliche Entwicklung und persönliches Wachstum ist immer ein Weg und braucht Zeit. Und weil wir eben nicht über Nacht die Erreichung größerer Ziele herbeizaubern können, macht es doch erst recht SINN, möglichst viel Spaß schon auf dem Weg zu haben.

Wenn das für dich SINN macht, dann lies jetzt noch die beiden letzten Punkte.

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6. Erfolgsfaktor Nummer 1 – dein MINDSET muss mitspielen

Jetzt wird es wirklich spannend. Es geht um die Arbeit am eigenen Mindset.

Aber was genau ist das?
Und was hat das mit dir zu tun?

Man kann ganze Bücherregale zu diesem Thema füllen. Und die Forschungen sind noch lange nicht abgeschlossen. Dieses Thema hat einfach eine große Auswirkung darauf, ob und wie wir uns persönlich weiterentwickeln. Unser Mindset gibt Auskunft darüber, welcher Denk- und Entscheidungslogik wir folgen. Und somit bestimmt es, wie erfolgreich wir am Ende sind.

Unser Denken ist also der Schlüssel dazu, ob wir am Ende des Tages Erfolge feiern oder Niederlagen hinnehmen.

Wichtig ist, dass du dir bewusst machst, dass es deine Entscheidung ist. Es ist deine Entscheidung, wie du denkst!

Anhand der folgenden Fragen kannst du grob ablesen, wo du aktuell mit deinem Mindset stehst.

    • Hast du Angst davor, Fehler zu machen oder sind Fehler die beste Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln?
    • Hast du es dir relativ komfortabel eingerichtet oder verlässt du immer wieder deine Komfortzone, experimentierst und erprobst Neues? 
    • Ist für dich Anstrengung etwas, was du am Liebsten vermeidest oder hast du die Erfahrung gemacht, dass sich Anstrengung lohnt?
    • Richtest du deinen Fokus eher auf andere oder bist du voll und ganz bei dir?

Wenn du keine Zeit mehr für dich hast, dich das unzufrieden macht und deine Begeisterung, deine echte Lebensfreude auch auf ein Stück auf der Strecke geblieben ist, dann ändere was.

Wenn du in Zukunft aus einer tiefen, inneren Zufriedenheit heraus das Erreichte genießen möchtest, dann überprüfe dein Mindset. Schau, welche Einstellungen es dir im Moment unmöglich machen, tief zufrieden und begeistert zu sein.  Aktuell ist dein Filter noch so programmiert, dass du unweigerlich in der Überlastung landest. Mach den Reset!

7. Komm ins TUN

„Nicht quatschen, machen!“ Es gibt immer viele Gründe, warum wir NICHT ins Tun kommen. Wenn du ehrlich zu dir selber bist, dann wird dir auch schnell klar, welches Spiel an dieser Stelle wirklich gespielt wird.

    • Ich habe keine Zeit.
    • Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.
    • Ich habe eh schon so viel um die Ohren.
    • Was soll das bringen?

Das sind fast immer nur Ausreden.

Du weißt ganz genau, dass das nur vorgeschobene Gründe sind. Wenn du etwas wirklich willst, wenn ein Ziel dich anzieht, dann kann dich nichts wirklich aufhalten. Stimmt’s?

Zugegeben: alleine ist das nicht immer ganz einfach. Aber wer sagt, dass du mit deinem Vorhaben alleine stehst. Knapp die Hälfte der Deutschen hat das Gefühl, in Ihrem Job nicht ihr volles Potential ausschöpfen zu können. Du bist also in guter Gesellschaft. Die Frage ist nur, ob du dich damit trösten willst oder ob du ins Tun kommst.

Verschwende nicht länger wertvolle Lebenszeit. Geh den nächsten Schritt und vereinbare ein unverbindliches Strategie-Gespräch mit mir.

Du hast nichts zu verlieren. Du profitierst von über 20 Jahren Erfahrung.

Melde dich hier zu einem KOSTENLOSEN Strategie-Gespräch an. Erfahre in dem Gespräch:

    • Was dich bisher daran gehindert hat, inne zu halten und nicht immer wieder in eine Überlastung zu laufen.
    • Warum manche deiner Potentiale bisher nicht voll zum Tragen kommen.
    • Was es für dich bedeuten wird, wenn du diese Potentiale zukünftig integrierst.
    • Welche Ziele du unbedingt noch erreichen möchtest.
    • Wie du klare Entscheidung triffst und an der Umsetzung dranbleibst.
    • Wie du Erfolg für dich definierst und täglich mit Begeisterung dafür antrittst.
Ich freue mich auf dich,
Deine Silja