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Zufriedenheit kann man lernen!

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Wenn du wissen willst, wie das geht, dann lies einfach weiter!

Als ich das erste Mal gelesen habe, dass man „Zufriedenheit lernen kann“, war ich sofort neugierig. Wie denn? Kannte ich dieses Gefühl der Unzufriedenheit doch leider viel zu gut:

  • Immer gibt es noch was zu tun
  • Ich bin NIE fertig
  • Ich renne den ganzen Tag von Termin zu Termin und die „to-do-Liste“ füllt sich immer weiter
  • Und all die schönen Tipps zur Selbstoptimierung: das half mir nicht wirklich weiter!

Ich war also neugierig geworden. Hier könnte es sich lohnen, mal genauer hinzusehen. Dann mal her damit!

Letztlich bedeutet Zufriedenheit „im Frieden sein“. Ausgeglichen. Nichts weiter zu verlangen, als das, was man hat.

Hmmmm! D.h. ich finde mich mit allem ab?

Nein! Zufriedenheit bedeutet ja nicht, zu resignieren oder keine Ziele mehr zu haben. Es bedeutet, dass man nach dem Erreichen eines Ziels den Erfolg würdigt. Innehält und genießt!

Das klang schon mal ganz gut.

Die Strategie sollte also lauten, dass eigene Leben so zu gestalten, dass man immer wieder bejahend – und somit auch zufrieden – auf den Tag schaut.

Da wir sehr unterschiedlich sind, ist es auch sehr unterschiedlich, was uns am Ende des Tages letztlich zufrieden macht.

Aber was genau wirkt sich auf unsere Zufriedenheit positiv auf?

Hier ein paar der zentralen Einflussfaktoren für dich:

Der eigene Selbstwert.

Eine Übung, um den eigenen Selbstwert zu erhöhen, ist die „warme Dusche“.

Eigentlich eine wunderbare Übung für Teambuilding-Prozesse. Geht aber auch in der Familie oder mit Freunden. Ihr verteilt Komplimente – gegenseitig. Dinge, die ihr dem anderen schon immer mal sagen wolltet, was ihr besonders schätzt. Es muss ehrlich sein! Das können Eigenschaften sein, ein Verhalten in einer speziellen Situation oder auch Äußerlichkeiten. Es geht nur um Positives. Keine Kritik. Es wird nicht kommentiert – nur dankend entgegengenommen. Oft erfährst du wunderbare Dinge und es stärkt dicht. Also probiert es gerne aus.

Ein weiterer wichtiger Einflussfaktor auf unsere Zufriedenheit ist unsere Fähigkeit, konstruktiv mit Kritik umzugehen.

Aber wie geht das konkret im Alltag?

Wenn wir Kritik ausgesetzt sind, dann ist das STRESS pur. Ob wir wollen – oder nicht. Und wenn wir unter Stress kommen, dann springen automatisch unsere Notfall-Programm an. Das ist uns gar nicht immer so bewusst.

Die einen reagieren mit Gegenangriff. Die anderen mit Rückzug.

Wie sieht dein Notfall-Programm in der Regel aus??

Fakt ist, dass beide Strategien letztlich nur erlernte Muster sind und uns nicht dabei helfen, zufriedener zu werden.

Der Weg zu mehr Zufriedenheit heißt, sich bewusst zu machen, zu welchem Notfall-Programm du eher tendierst. Wenn du es kennst, weißt du besser, womit zu es zu tun hast.

Und dann kannst du dich immer und immer wieder darin übern, eine andere Strategie auszuprobieren.

Und hier ein paar Optionen zum Ausprobieren:

  • die Kritik annehmen
  • bedanke dich bei deinem Gegenüber – oft nimmt das schon so viel Druck raus
  • nimm dir Zeit und lasse die Punkte in Ruhe wirken – vielleicht steckt im Kern auch etwas, was dich weiter bringt
  • wenn du die Kritik nicht nachvollziehen kannst oder als ungerechtfertigt ansiehst: frage nach!

Und je öfter du das tust und merkst, dass es dir am Ende damit besser geht, umso mehr wird es dich motivieren, dran zu bleiben.

Dein LOHN ist ein MEHR an Zufriedenheit 🙂

Und hier noch ein paar ergänzende Tipps:

  • im Idealfall schaffst du es, dich nicht zu rechtfertigen
  • und im Idealfall gehst du nicht zum Gegenangriff über – auch wenn es schwer fällt
  • im Idealfall, ziehst du dich nicht zurück

Also: Kritik als Geschenk sehen und die Zufriedenheit wächst!

Schreibt mal, wenn du es ausprobiert hast. Freu mich von dir zu lesen!

Und Nummer 3 – die Gelassenheit!

TIPPS

Wusstes du: Männer sind oft zufriedener – sie vergleichen sich klüger. Also liebe Frauen: Augen auf bei der Wahl, mit wem du dich vergleichst!

Noch eine Anmerkung zum Vergleichen am Rande: richtig klug ist derjenige, der sich nur mit sich vergleicht: wo stehe ich heute im Vergleich zu vor einem Jahr.

Zufriedenheit ist die beständige, ruhige Schwester von Glück. Glück braucht ein Ereignis im Außen und ist nicht von Dauer. Zufriedenheit ist das Ergebnis eines Denkprozesses. Zufriedenheit kannst du lernen und somit selber dafür sorgen, dass es von innen heraus entsteht. TOLL!!

In der Mitte unseres Lebens gibt es eine „Attacke auf unsere Zufriedenheit“. Der kannst du dich kaum entziehen. Man hat lange versucht, dieses Phänomen zu erklären und festgestellt, dass es völlig unabhängig von Bildung, Familienstand oder Besitz abhängt. Es handelt sich vielmehr um ein biologisches Phänomen, welches z.B. auch in der Tierwelt bei Schimpansen zu beobachten war.

Es gehört also ein Stück einfach zum Leben dazu, dass wir Zyklen unterliegen. Kein Grund zur Unruhe. Lies gerne dazu den BLOG-Artikel: Resonanzfelder managen. Da erfährst du, wie du die Dauer dieser Phasen der Unzufriedenheit verkürzen kannst und die Abstände bis zur nächsten Unzufriedenheits-Phase verlängern kannst.

In jedem Fall macht es SINN, sich in mehr Zufriedenheit zu üben. Zufriedenheit hat nämlich einen nicht ganz unwesentlichen Einfluss auch auf deine Gesundheit.

Du kannst den Artikel gerne teilen!

Ich freue mich auf dich,
Deine Silja